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Alpinia galanga

Indikationen: Alpinia galanga wirkt bei Magenerkrankungen u. Darmerkrankungen und fördert die Verdauung. Es wird eingesetzt bei Rheuma, Bronchitis, Bronchial-Katarrh, Mundgeruch (aromatisiert den Atem), Geschwüre, Keuchhusten bei Kindern, Rachen-Infektionen, Inkontinenz, Fieber und Verdauungsstörungen (Dyspepsie), vermindert die Bildung von Gasen im Verdauungstrakt (Carminative), Pilzerkrankungen, Pilzinfektionen von AIDS-Patienten.
Bei See-Krankheit, Bauchschmerzen, als Menstruationsbeschleuniger (Emmenagogue), Aphrodisiakum (stimmulierende, potenzsteigernde Wirkung wird nachgesagt), fiebersenkend, entzündungshemmend, Herzerkrankungen, chronische Entzündung des Darms, welche durch eine Infektion hervorgerufen wurde (Enteritis), Nierensteine und Diabetes.
Dosierung: 3 mal täglich 400mg Alpinia galanga Pulver (entspricht ein fünftel Teelöffel) vor den Mahlzeiten mit Wasser einnehmen. Gleiches gilt bei Einnahme von Kapseln.
Dauer der Anwendung: Solange Beschwerden bestehen und zur Prävention.
Gegenanzeigen: keine
Hinweis: Vorsichtshalber nicht bei Schwangerschaft oder bei stillenden Müttern verwenden.
Alpinia galanga:
Familie: Zingiberaceae (Ingwergewächse)
Wissenschaftlich exakter Name: Alpinia galanga (L.) Sw.
Siamesischer Name: Kha
Synonyme & Comment Namen: Alpinia galanga (L.) Willd., Amomum galanga (L) Lour., Languas galanga (L.) Stuntz , Languas vulgare (L) Stuntz, Maranta galanga L., Hong dou kou, Da gao liang jiang, Galanga, Galanga major, Galangal, Greater galanga, Languas, Laos root, Siamese ginger, Spice ginger, Galanga de l'Inde, Grand galanga, Galgant, Galangawurzel, Alinia Languas, Großer Galgant, Siam-Ingwer, Thai Ingwer, Siamesische Ingwerlilie, Galanga maggiore, Calanga, Garengal, Kha, Grote galanga, Galigaan, Lengoewas, Rhizoma Galangae
Wuchsgebiet: Thailand
Beschreibung: Es ist eine mehrjährige krautige Pflanze die knollenförmige Rhizome als Überdauerungsorgane ausbildet. Die Pflanzen erreichen Wuchshöhen von 2 Metern. Die gestielten Laubblätter werden 25 bis 35 cm lang und 6 bis 10 cm breit. Je Blütenstand werden drei bis sechs Blüten gebildet. Die zwittrigen Blüten sind zygomorph. Die Kelch- und die Kronblätter sind jeweils zu Röhren verwachsen und sind 6 bis 10 cm lang. Die ovale Kapselfrucht ist im reifen Zustand braun oder rötlich, 1 bis 1.5 cm lang, mit einem Durchmesser von etwa 7 mm und enthält drei bis sechs Samen. Sie blühen von Mai bis August und fruchten von September bis November.Von Alpinia galanga wird nur das gelbliche, holzige Rhizom mit den roséfarbenen Seitensprossen genutzt. Die Knolle wird geschält und anschließend zerkleinert. Frischer Galgant hat einen Hauch von Tannennadelaroma, während der getrocknete eher süßlich riecht, fast ein bißchen nach Zimt. Aus der Pflanzengattung Galanga (synonym = Alpinia) sind zwei ähnliche Arten von Bedeutung, der Große Galgant Alpinia galanga und der Kleine oder Echte Galgant mit der botanischen Bezeichnung Alpinia officinarum. Die Galgantpflanze hat wie der Ingwer ein schilfähnliches Erscheinungsbild und bildet getrennte blüten- und blatttragende Sprosse aus. Genutzt wird der bis 1 m lange Wurzelstock. Das typische knollige Rhizom ist bei der Ernte ca. 2 cm dick und stark verzweigt. Er gedeiht im feucht-tropischen Klima auf lockeren, nährstoffreichen Böden. Die Vermehrung erfolgt über Rhizomstücke.
verwendete Bestandteile: Rhizom (Wurzelstock). Dieser besteht aus im Querschnitt kreisförmigen Teilen, deren blaßrötliche Oberfläche durch schmale, rotbraune Streifen charakteristisch quergestreift aussieht. Das Fleisch des Wurzelstocks ist blaßbraun und von harter, holziger Konsistenz.
Inhaltstoffe: Das Rhizom enthält bis zu 1.5% ätherisches Öl mit den Hauptbestandteilen 1,8-Cineol, α-Pinen, Eugenol, Kampfer, Methylcinnamat und verschiedenen Sesquiterpenen.
α-Pinen, 1,8-Cineol, α-Bergamoten, trans-β-Farnesen und β-Bisabolen. Das für den scharfen Geschmack verantwortliche Harz (früher in seiner Gesamtheit als Galangol oder Alpinol bezeichnet) besteht aus verschiedenen Diarylheptanoiden und Phenylalkanonen. Letztlich enthält das Rhizom noch große Mengen Stärke. Die chemischen Bestandteile des Öls sind Methylcinnamat, cincole, Kampfer, d-Pinen.
Enthalten sind auch: Phoblaphenes, Stärke, Sulfate und Chloride. Die Wurzel enthält ein ätherisches Öl, Harz, galangol, kaempferid, galangin und alpinin, Stärke, usw. Die Wirkstoffe sind die volatilen Öl-und Harz.